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Optimierung Ihrer Schokoladenanlage mit dem WDS SMART MOULD

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Optimierung Ihrer Schokoladenanlage mit dem WDS SMART MOULD

In Schokoladenanlagen eingesetzte Formen sind während der Produktion permanent thermischen und mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Die in Eintafel- oder Hohlkörperanlagen verwendeten Polycarbonatformen zur Formgebung werden meist mittels Kettentransport durch die Anlage befördert und durchlaufen alle erforderlichen Arbeitsstationen

Zur frühzeitigen Erkennung von Fehleinstellungen oder Beanspruchungen der Formen kann eine Anlage periodisch mit der WDS SMART MOULD durchfahren werden. Hierzu wird eine Form eines bestehenden Formensatzes mit geeigneten Sensoren ausgestattet, um gezielt Einflussgrößen zu erfassen und diese ‚online‘ mit abgelegten Werten zu vergleichen.

Datenerfassung

Die Sensoren sind mit einer Erfassungselektronik verbunden. Die Erfassung erfolgt vollkommen autark, sammelt die Daten in einem Zwischenspeicher und stellt diese der bidirektionalen Sende-Empfangseinheit zur Verfügung. Die dafür genutzte Funkverbindung besteht dauerhaft, so dass die Daten permanent online abrufbar sind.
Die Messelektronik wird in der Form vergossen – das verwendete Vergussmaterial ist speziell für die Nutzung in Maschinen der Lebensmittelindustrie zugelassen.

Datenübertragung

Die Übertragung erfolgt via Funk und ist somit unabhängig und frei von jeglicher WLAN-Nutzung. Auf der Empfängerseite wird eine entsprechende Gegenstelle eingerichtet. Die vom WDS SMART MOULD gesendeten Daten werden auf der Empfangsseite direkt geloggt. Die Erfassungseinheit wird hierzu in einen WDS-Schaltschrank eingebaut. Die notwendige Funkverbindung wird mittels Stabantenne, welche an der Außenwand des Schaltschranks platziert wird, hergestellt.

Betrieb des WDS SMART MOULD

Der Betrieb des WDS SMART MOULD ist außerhalb des Produktionsbetriebes angedacht, in dem die Form in wiederkehrenden Zyklen bei vordefinierten (konstanten) Anlagenparametern durch die Anlage transportiert wird. Besonders nach Instandhaltungsarbeiten oder vor jedem Produktionsbeginn ist der Einsatz empfehlenswert. Basis für den zyklischen Vergleich ist dabei der Datensatz der in einem ‚Gut-Lauf‘ unter den spezifizierten Randbedingungen erfasst wurde. Das Einlernen kann beliebig oft erfolgen. Ein Mischbetrieb in laufender Produktion ist derzeit nicht angedacht und erscheint aufgrund der unterschiedlichen Einflussparameter in der Produktion als nicht sinnvoll.

Anzeige und Software

Darstelltung

Im Wesentlichen zeigt die Software die aufgezeichneten Daten eines Maschinendurchlaufs in Form von Kurven auf einer Zeitachse an. Die Maschinenpositionen sind in der X-Achse gekennzeichnet. Je Maschinenposition ist es möglich, Grenzwerte in Prozent sowohl für ein Über- oder Unterschreiten von Absolutwerten oder den Analyseergebnissen zu hinterlegen. Der mit diesen Angaben definierte Grenzwert wird einer Farbe zugeordnet. Wird in einer Maschinenposition dieser definierte Grenzwert überschritten, wird der Hintergrund der Maschinenposition mit der gewählten Farbe gefüllt, um das Überschreiten anzuzeigen.

Es ist möglich, mehrere Signalwerte (zum Beispiel Temperatur und eine Beschleunigung in Z-Richtung) mit unterschiedlichen Grenzwerten und auch Farben zu versehen.

 

 

 

Darstellungsbeispiel der Software

Prinzipbild der Darstellung von aufgezeichneten Messkurven.
Die gezeigte Nummerierung der Abschnitte wird in der programmierten Fassung durch die Stationsbezeichnungen aus dem Schieberegister ersetzt.

Highlights der WDS-Technologie:

• Erfassung und Überwachung mechanischer Einflussgrößen
• Schutz Ihres Formensatzes
• Präventive Instandhaltung
• Datenübertragung via Funk, kein WLAN
• Kontinuierlicher Soll-Istwert-Vergleich
• Einbindung in Ihr RFID-System, wenn vorhanden
• Autark arbeitendes System mit offenen Schnittstellen

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Innovative Pralinentechnik

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Innovative Pralinentechnik

Die Füllung hält nun auch Einzug in die Schokoladenschale und ermöglicht damit neue Gestaltungsmöglichkeiten und ein einzigartiges Geschmackserlebnis!

Praline

Die Zeit, in der Füllungen nur ausschließlich in den Kern einer Praline dosiert werden, ist mit der neusten Entwicklung von WDS endgültig abgelaufen. Füllungen können nun unter Kombination von moderner Gieß- und Kaltstempeltechnik auch direkt in dünne Schalen von Schokoladen-Produkten wie Pralinen, Riegel und Hohlkörperfiguren dosiert werden. Mit diesem patentierten Verfahren entstehen hochattraktive Schokoladenprodukte mit einer Fülle neuer Gestaltungsmöglichkeiten.
Praline

Neben Schokoladen-, Trüffel- oder anderen Fettmassen lassen sich auch auf Wasserbasis aufgebaute Füllungen, wie z.B. Fondantcremes, Karamell oder auch Fruchtgelee, in die Schale einziehen. Durch den schichtigen Aufbau der Schokoladen-Pralinenschale mit diesen weichen und halbflüssigen Füllungen entsteht zudem ein außergewöhnlich knackiges und damit sehr interessantes und eigenständiges Bisserlebnis, besonders dann, wenn die Produkte kühl verkostet werden.
Für den Bereich der Hohlfiguren ermöglicht dieses Verfahren nun zudem erstmals "richtig" gefüllte Figuren. Ein Weihnachtsmann oder ein Osterhase mit Karamell oder Milchcreme oder auch in Kombination von Bitterschokolade und Pfefferminzfondant ist mit Sicherheit eine attraktive Neuheit in diesem Produktsegment. Bei einem Füllungsanteil von bis zu 20% und einer nahezu gleichmäßigen Verteilung in der Schale verliert das Produkt nicht an Stabilität. Neben den Füllungen können auch feste Ingredienzien, wie z.B. gehackte Nüsse oder auch Biskuitbruch oder Crispies in die Schokoladenschale integriert werden, sofern deren Durchmesser kleiner als die Schalendicke ist.
Die Zeit, in der Füllungen nur ausschließlich in den Kern einer Praline dosiert werden, ist mit der neusten Entwicklung von WDS endgültig abgelaufen. Füllungen können nun unter Kombination von moderner Gieß- und Kaltstempeltechnik auch direkt in dünne Schalen von Schokoladen-Produkten wie Pralinen, Riegel und Hohlkörperfiguren dosiert werden.

Praline

Mit diesem patentierten Verfahren entstehen hochattraktive Schokoladenprodukte mit einer Fülle neuer Gestaltungsmöglichkeiten.
Neben den Entwicklungen hinsichtlich der Kombination von Füllung und Schokolade für die Schalenbildung wurde auch an der Entwicklung der Schalengeometrie für offene Cups gearbeitet. Offene Cups erfreuen sich derzeit einer erhöhten Beliebtheit, zum einen wegen der Assoziation der manuellen Herstellung und zum anderen wegen den oftmals sehr attraktiven Dekorationen. Da diese Produkte bisher entweder über ein Kaltstempel-Tauchverfahren oder ein klassisches Pralinen-Verfahren ohne Deckelvorgang hergestellt werden, besitzen Produkte dieser Kategorie immer eine sehr einfache Schalen-Form.

 

Mit dem FSC-Kaltstempelverfahren von WDS lassen sich nun auch hochwertigere und attraktivere 3-D-Schalen in Form z.B. einer Blüte ausformen, die dann analog gefüllt und dekoriert werden können.
Abschließend sei noch erwähnt, dass diese 3-D-Schalen auch selbstverständlich mit einer Füllung versehen werden können. Damit schließt sich der Kreis von innovativer Gieß- und Schalenbildungstechnik.

 

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